Regionale Zusammenarbeit und Vernetzung

Die Veränderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen (Familie, Wirtschaft, Kultur, Demographie, Migration, Gesundheit etc.) in immer kürzeren Zeitetappen drängen auf mehr Zusammenarbeit auf allen gesellschaftlichen Ebenen.

Bewährte Formen der Zusammenarbeit

In Vorarlberg gibt es bewährte Formen der Zusammenarbeit auf verschiedensten Ebenen wie Schulsprengel, Sozialsprengel, Krankenpflegevereine und Mobile Hilfsdienste für mehrere Gemeinden, vErbände für Freizeit, Wirtschaft, Tourismus, Politik, ..., um nur einige zu nennen. Gleichzeitig etablieren sich neue Formen der Kooperationen wie der Biosphärenpark Walsertal, Vision Rheintal, Regionalentwicklungsprozesse im Walgau, Montafon und Bregenzerwald.

Kooperationen funktionieren nur auf der Basis von Freiwilligkeit. Um eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit zu realisieren, braucht es ein Sichtbarmachen des gemeinsamen Nutzens für alle Beteiligten. dabei steht oft der kurzfristige wirtschaftliche Vorteil im Vordergrund und verhindert manchmal die Sicht auf einen längerfristigen Nutzen über den wirtschaftlichen Aspekt hinaus.


Aufgaben und Chancen für die Kommune

  • Der gemeinsame und individuelle Nutzen muss allen Beteiligten bekannt sowie für diese bedeutsam und sinnstiftend sein
  • Festlegung der gemeinsamen Ziele, die auch überprüft werden
  • Schaffung eines Bewusstseins, dass in der Kooperation "Besseres geschaffen" werden kann, bzw. "mehr möglich" ist

Die Kommune profitiert durch

  • lokale Identität wird bewahrt und ist in der regionalen Identität gut sichtbar
  • leistbare Angebote, weil die Ideen ideologisch wie auch finanziell von mehreren getragen werden
  • Zusammenrücken der umliegenden Kommunen, um gemeinsame Anliegen zu meistern
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