Nachhaltige Entwicklung und Sozialkapital
Ursprünglich wurde der Begriff der nachhaltigen Entwicklung im Zusammenhang mit der Waldnutzung verwendet. Ziel war es, Wald nicht ausschließlich als Rohstofferzeuger zu sehen, sondern ihn umfassend in seinen Funktionen zu betrachten (Schutz- und Erholungsraum, Lebenswelt für Tiere und Pflanzen, Artenviel-
falt, …).
Ein weiterer Meilenstein in der Debatte um nachhaltige Entwicklung war die Rio-Deklaration 1992. Mit der lokalen Agenda 21, einem entwicklungs- und umweltpolitischen Programm, werden Prozesse auf lokaler Ebene forciert um die Probleme, die vor Ort lösbar sind, mit Beteiligung möglichst vieler zu bewältigen.
Sozialkapital, ein Kitt in unserer Gesellschaft
Durch Beteiligung von Menschen entstehen Netzwerke. Durch dieses Tun wird Sozialkapital, der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält, generiert. Sozialkapital ermöglicht den Menschen den Zugang zum sozialen und gesellschaftlichen Leben, wie Hilfestellungen, Anerkennung, Wissen, Arbeitsplätze, etc.
Es erhöht die Lebensqualität und trägt zum Wohle aller bei.