SeniorInnen
Die Zunahme des Anteils der älteren Menschen (60+) in der Gesellschaft ist ein demografisches Faktum. Lag der Anteil der Personengruppe 60+ an der Gesamtbevölkerung Österreichs im Jahre 2008 noch bei 22,6%, so wird er laut Prognose von Statistik Austria im Jahre 2030 bei über 30% liegen und die Lebenserwartung um 4-5 Jahre gestiegen sein.
Gleichzeitig findet ein Strukturwandel des Alters statt
Der „dritte Lebensabschnitt“ erfährt eine deutliche Verlängerung. Die verlängerten Lebenshorizonte werden zu einer Änderung des persönlichen Verhaltens führen. JungpensionistInnen sind eine „dazugewonnene Generation“, die aktiv und agil sind, eine hohe Mobilität aufweisen und sich (im besten Fall) ins Gemeinwesen einbringen wollen - jedoch zu ihren Bedingungen. Das Engagement der Zukunft unterscheidet sich besonders im Hinblick auf die zur Verfügung gestellte Zeit deutlich von den herkömmlichen Vereinsstrukturen der letzten Jahrzehnte.
Die verlängerten Lebenshorizonte führen auch zu einer Steigerung des Anteils von allein in einem Haushalt lebenden Personen.
Für Gemeinden ist es sinnvoll, in ihre Überlegungen und strategischen Ausrichtungen den gesamten dritten Lebensabschnitt mit einzubeziehen.